Nach einem Wahnsinns Flug von Puerto Mont mit einer absolut tollen Sicht auf die Anden kamen wir zunächst im schmucken Städtchen Punta Arenas an (Wir konnten die Torres del Paine von oben sehen, auf dem Rückflug meinte mein Nachbar, dass er arbeitstechnisch fünf mal pro Jahr die Strecke fliegt und ihn dabei dieses Glück noch nie ereilt hat!!).
Den ersten Tag beschlossen wir ruhig anzugehen, wir waren alle noch etwas Müde, da Natalia bis weit in die Nacht mit dem Auto in einem Handyfunklock unterwegs war, wir nicht wussten, was denn nun mit ihr los ist und so nicht schlafen konnten. So schlenderten wir einfach ein bisschen in der Stadt umher und kamen zufällig zu einem kleinem Militärmuseum, konnten einen Blick von oben auf die bunten Häuser werfen und die Magellanenstraße sehen! Am Abend gings dann noch in den Supermarkt, um Essen für die folgenden fünf Tage einzukaufen. Zu viert kauften wir 8 Packungen Spaghetti sowie Kekse, Brot und Salami, um damit die auf uns wartenden Strapazen zu überstehen.
Am nächsten Tag trafen wir noch zwei weitere deutsche, Phillip und Charlotte, so dass wir uns schließlich zu sechst in den Nationalpark Torres del Paine aufmachten, um dort das soganannte "W" zu wandern. Am ersten Tag gelangten wir mittels Bus sowie einem Katamaran bis zu einer Basisstation, an welcher wir auch unsere erste NAcht im Zelt verbrachten. Am nächsten morgen ging es dann los, zunächst mit einem Rucksackfreiem Tag. Das hieß, wir nahmen nur die Verpflegung für Tagsüber mit, ließen aber das Zelt, die Kleidung etc. zurück. Wir begannen den Circuit von der zur üblichen Richtung entgegengesetzten. Es ging zu einer Gletscherzunge, an den großen Gebiergen links vorbei. Leider konnten wir den Gletscher nicht ganz erreichen, da wir nach 4 Stunden Wanderung Berg auf und ab uns etwas vorher wieder zurück ins Camp machten. Der Anblick war jedoch auf von dieser noch größeren Entfernung sehr toll, vor allem da ich auch noch nie einen Gletscher gesehen hatte. Angekommen im Zelt fielen wir dann nach einem Spaghetti-Brei (Wir haben das Wasser nicht ganz zum Kochen bringen können..) ziemlich schnell ins Bett, da es am dritten Tag dann auch hieß: Zelt abbauen, einpacken und losziehen mit dem ganzen GEpäck. Und das war hart, meine Schulter schmerzten unter der großen Rucksacklast und wir mussten ca jede halbe Stunde eine kleine Rast einlegen. Schließlich kamen wir aber dann schließlich doch wohlbehalten an unserem angepailten Camp an und wie immer gabs zunächst eine Riesenportion Pasta! Anschließend schlafen, dann wieder Zelt abbauen, alles einpacken und wieder los. Der vierte Tag war dann echt hart, nach sieben oder acht Stunden Wanderung mit all dem Gepäck mussten wir noch den ersten Teil des Anstiegs zu den "Torres" hinter uns bringen (knapp 1000 Höhenmeter, also dieser erste Anstieg!!), da wir am nächsten morgen diese bereits zum Sonnenaufgang sehen wollten. Es war der erste Tag, an welchen uns die Nudeln tatsächlich nicht reichten und ich mit Hunger ins Bett gehen musste, trotz mindestens einer Halben Packung, welche ich regelrecht verschlungen hatte, ich glaube ich habe sogar heute noch Hunger von der Aufstieg und bin nun ständig am Essen :-)
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