Mittwoch, 29. Oktober 2008

Endlich... am Meer!!!

Nach einer langen Zeit der Vorfreude war es letztes Wochenende endlich soweit, es ging ans Meer zum Baden! Gemeinsam mit drei etwas verrückten Mädels und einem Brasilianer gings mit einem Überlandbus zur ca 1,5h entfernten Isla Negra. Woher der Name kommt ist mir dabei allerdings ein Rätsel geblieben, da es weder eine Insel war, noch irgendetwas besonder schwarz war.



Bekannt ist der Ort für eines der Häuser des bekanntesten chilenischen Dichters, Pablo Neruda, der hier einen Teil seiner Werke niederschrieb. In dieser tollen Umgebung würde ich glaube ich auch zur Poesie neigen :-)



Nach einer Besichtigung seines recht hübschen Häuschen und eines tollen Essen (natürlich Fisch) haben wir uns jedoch von diesem Ort noch mal aufgemacht, da der Wellengang zu stark war. Man spricht auch vom Strand des Todes..


Mit einem weiterem Bus sind wir etwas in den Norden, eine Chilenin die mit uns dabei war kannte den Ort noch aus ihrer Kindheit. Und es war absolut ein toller Strand. Eine mit Bäumen bewachsene Bucht, klares Wasser und alles absolut sauber. Als einziger unter uns konnte ich es mir dann natürlich nicht nehmen lassen mein erstes Bad im eiskalten Pazifik zu nehmen!! Danach haben wir noch bei einem 2l Tetra Pack die letzten Sonnenstrahlen genossen, ehe wir uns wieder auf den Weg in die Stadt machen mussten! Prezioso..!





PS:(weitere Photos werde ich noch ergänzen, mein Kameraakku war leer und jetzt muss ich mir die Photos der anderen erst organisieren)

Dienstag, 21. Oktober 2008

Alltag im Sommer

Ach ja, was mir zu meinem Alltag noch so einfällt:

Das ist ein Bild von meiner Uni, wie es sich für eine päpstlich abgesegnete Einrichtung gehört, steht im Zentrum des Campus eine kleine Kirche. Man beachte den tollen Blick auf die nahen Anden.


.



Das ist der Garten meiner bescheidene Bleibe:



Und hier noch, ein Bild meiner bisherigen Lieblingsnachspeise :



Also ihr seht, seit der Sommer eingebrochen ist, lässt es sich absolut angenehm leben hier!

Montag, 13. Oktober 2008

Dies und das aus dem Alltag

Da ich mich nun schon über zwei Wochen hier nicht zu Wort gemeldet habe, denke ich wirds nun mal wieder Zeit. Der Grund für meine mangelhafte Berichterstattung ist ein mittlerweile eingekehrter Alltag, den ich nicht für so schreibenswert hielt (zugegebenermaßen war ich auch einfach zu faul..). Ja, ich gehe derzeit eigentlich jeden Tag zur Uni, schreibe an meiner Semesterarbeit und am Wochenende gibts natürlich auch das eine oder andere Bierchen zu trinken. Vergangenes Wochenende zum Beispiel gabs eine Feier bei einem Mexikaner, welche den Namer Feier auch wirklich verdient hatte. Bis in den späten morgen wurde Gitarre gespielt und dazu mexikanisch Lieder gesungen. Wir drei anwesenden deutschen konnten es uns nach einigen Tequillas auch nicht nehmen lassen, etwas von der deutschen Liedermacherkunst preis zu geben (Von "Über den Wolken" bis "zurück nach Westerland" konnten wir dank Ralfs Gesangs und Gitarrenkünste die Highlights unserer Gesangskultur demonstrieren!) . Durch das Feiern und dem damit verbundenen Heimfahrtsproblem habe ich mittlerweile auch das Nachtbussystem halbwegs verstanden. Einmal hats dabei allerdings zwei Stunden von Haustür zu Haustür gedauert, es gibt auch keine Pläne für die Busse, so dass man sich nie über zu spät kommende Busse beschweren kann, recht schlau gelöst..

Ansonsten habe ich auch relativ viel Zeit mit meinem kleinen Unternehmensberatungsprojekt verbracht. Wir hatten mit unserem Unternehmer echt Glück da er zum einen motiviert ist und zum anderen auch ein absolutes Unikat ist. Letztes Wochenende hat er uns für eine Besprechung zu sich nach Hause eingeladen! Seine Mutter hat für uns gekocht und er hat uns voller Stolz seine Computerausrüstung, seine Hantelbank und, jetzt kommts.. sein zweites wirtschaftliches Standbein, ein Würmer und Igelzucht gezeigt!! Diese Würmer (ziemlich eklig) sind als Futter für exotische Tiere gedacht, welche absolut reine Nahrung brauchen. Er hat dabei eine Technik entwickelt die Würmer im Winter "fertig" zu haben und dadurch aufgrund des geringen Angebots viel Geld damit zu verdienen, echt verrückt! Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, denn sein Haus, sein Zimmer und die Tiere sind absolut Sehenswert, ich hoffe allerdings nochmal hinfahren zu können und dann hier ein paar Photos präsentieren zu können!


Um nicht den ganzen Blog ohne Photos posten zu müssen, habe ich hier noch was gefunden.. die Bilder sind vom Gipfel des größten Stadthügels hier, auf dem ich letztes Wochenende ein zweites mal aufgestiegen bin. Es war wohl einer der letzten Tage, an welchen man Schnee auf der Anden Kodillere zu sehen bekam! Auf dem Photo kommts wohl nicht so raus (bin auch ich im Sichtfeld), aber ist echt beeindruckend!

Ganz in chilenischer Marienverehrungstradition steht eine Statue dieser auch auf dem höchsten Punkt der Stadt. Bei klarer Sicht kann ich diese übrigens auch von meiner Wohnung aus sehen.

Was ich immer noch erstaunlich finde, ist der Erdinger Biergarten auf dem Gipfel!