Es war wie eine Klassenfahrt, und hat wirklich viel Spaß gemacht, auch wenn das Skifahren etwas kurz kam. Das hatte zwei Gründe: Zum einen waren die Pisten etwas flach und die Chilenen konnten eigentlich kaum Skifahren, so dass ich dann mehr Skilehrer gespielt habe als wirklich zu fahren. Zweitens blieben im Endeffekt nicht mal 3 Stunden, um wirklich Ski zu fahren, da der Ausflug sehr Südamerikanisch ablief.. Treffpunkt war um 7:00 morgens, dann mussten sich alle erst mal in irgendwelche Listen eintragen, so dass sich die Abfahrt auf ca.9:00 verspätete. An der ersten Tankstelle war dann Kaffeepause angesagt! Keiner wusste warum, aber wir haben einfach mal eine Stunde rast gemacht, wahrscheinlich hatte das Busunternehmen und der Tankstellenbesitzer ein Abkommen.. Später mussten dann noch die Schneeketten angelegt werden, und zu guter Letzt kamen wir trotz Schneeketten nicht bis nach ganz oben und
mussten noch ein gutes Stück laufen, um uns eine weitere Stunde beim Skiverleih anzustellen, so dass es dann ca:14:00 bis ich mit Ausrüstung und Skipass auf der Piste stand!
Lustig war es trotzdem, da die Chilenen sich die Laune einfach nicht verderben lassen. Man muss schon erst mal eine Stunde irgendwo stehen, bis überhaupt jemand auf die Idee kommt, mal zu fragen, was denn eigentlich los ist..
Die ganze Fahrt und Warte Zeit wurden dann für nette Spielchen wie "Wer bin ich" sowie "ICh packe meinen Koffer und nehme mit.." verbracht! Man merkt dabei sehr gut, was man in Südamerika so aus Deutschland kennt und was nicht: Hitler, Beckenbauer und sämtliche Fußballer kennt man, Merkel hingegen nicht!
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